Kirmes: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichte Leichlingen
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[[Datei:Klassisches Kinderkarussell.jpg|links|mini|900x900px|solche Karussells, hier evtl. im Brückerfeld, gab es seinerzeit auf jeder Kirmes, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg]]
[[Datei:Klassisches Kinderkarussell.jpg|links|mini|900x900px|solche Karussells, hier evtl. im Brückerfeld, gab es seinerzeit auf jeder Kirmes, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg]]


'''Hahnenköppen (auch Hahneköppen oder Hahnenschlagen) ist ein alter Brauch, der vor allem im Bergischen Land, in der Eifel, in der Gegend um Köln, im Jülicher Land und im Raum Neuss gepflegt wird.''' ([[https://de.wikipedia.org/wiki/Hahnenkoeppen|Hahneköppen - Infos in Wikipedia]])


Zu Kirmessen, Erntedank- oder Oktoberfesten gibt es einen öffentlichen Wettbewerb, bei dem es gilt, einem vorher geschlachteten und kopfüber in einem Korb aufgehängten Hahn den Kopf abzuschlagen. Wem der entscheidende Schlag gelingt, wird damit für ein Jahr Hahnenkönig eines Dorfes, einer Hofschaft oder eines Vereins. Die Bewerber um die Königswürde führen mit verbundenen Augen, einem stumpfen Säbel oder Degen jeweils einen Schlag aus und werden dabei durch Zurufe des Publikums gesteuert. Die Zeremonie kann in wenigen Minuten erledigt sein, durchaus aber auch eine Stunde oder länger dauern.
[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 1.jpg|links|mini|600x600px|Im Zusammenhang mit der Kirmes fand auch alljährlich das sogenannte "Hahnenköppen"  und Schubkarrenrennen statt - hier Aufnahmen von etwa 1933-35, Sammlung: Josef Herweg]]


[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 1.jpg|links|mini|600x600px|Im Zusammenhang mit der Kirmes fand auch alljährlich das sogenannte "Hahnenköppen"  und Schubkarrenrennen statt - hier Aufnahmen von etwa 1935/36, Sammlung: Josef Herweg]]
[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 2.jpg|links|mini|600x600px|Hahnköppen; man traf sich an der Gastwirtschaft Max Köstner... Sammlung:Josef Herweg]]
[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 2.jpg|links|mini|600x600px|Hahnköppen; man traf sich an der Gastwirtschaft Max Köstner... Sammlung:Josef Herweg]]
[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 3.jpg|links|mini|600x600px|Nicht so einfach, die schweren hölzernen Schubkarren mit Tempo zu bewegen, ohne dass sie umfielen, Sammlung: Josef Herweg]]
 
[[Datei:Historisches Hahnköppen SchubkarrenrennenBeiKöstner um1936 3.jpg|links|mini|600x600px|Hierzu ein Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:"...Beim 'Schürreskarrenrennen', es gehörte an dem Tag dazu, ging es darum, in kürzester Zeit ein gestecktes Ziel zu umfahren. Die Zeit wurde gestoppt, dem Sieger winkte ein Preis. Die Fahrweise ließ darauf schließen, daß stat der Karre der Fahrer "'geölt' war."Sammlung:Josef Herweg]]
 
 
[[Datei:1934 Hahneköppen.jpg|links|mini|600x600px|Hierzu ein Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:"Kirmes, Montagmorgen 10 Uhr "Hahneköppen", so ist zu lesen. Das war ein Stück Brauchtum, das über Jahrzehnte gepflegt wurde. Einem schon geköpften Hahn, dessen Kopf an alter Stelle angebunden war, musste der Kopf noch einmal abgeschlagen werden. Zu dem Zweck hing der Hahn in einem Korb, aus dem der Kopf wenige Zentimer unten herausschaute. Der Bewerber erhielt zur Erhöhung der "Treffsicherheit" einen Klaren, bekam einen Säbel in die Hand, eine Binde vor die Augen, wurde dreimal herumgedreht und durfte versuchen, mit einem Schlag den Hahn zu köpfen. Wer es schaffte, war 'Hahnenkönig' und wurde gebührend gefeiert. ...""Sieht man die lachenden Gesichter auf dem Bild von 1934, könnte man annehmen, daß alle auf ihre Kosten gekommen sind. Wer war dabei? Hans Heck, Josef Scheidt, Fritz Witte, Josef Elspas, Wilhelm Görres, Willi Krings, Hans Fröhlich, Erich Plücker, Walter Bornefeld, Hans Koch und Anton Dick. Auf den Karren: Benedikt Färber, Willi Steffens, Willi Klünsch, Hermann Hausmann, Karl Arnz, Willi Dörner und der Hahnenkönig Franz Ogoreck"]]

Aktuelle Version vom 14. August 2026, 17:01 Uhr

Kirmes in der Balker Aue, Riesenrad, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg
Kirmes Balker Aue, Blick vom Riesenrad, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg
Kirmes Balker Aue, Blick vom Riesenrad auf die Autoscooter-Halle, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg
Kettenkarussell auf der Kirmes im Stadtpark, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg
Letzte Kirmes im Stadtpark, hier das Fahrgeschäft "Amazonasbahn" Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg
Kirmes im Brückerfeld ca. 80er Jahre (=nach Abriß von Müller-Wipperfürth, vor Bau der Wohnsiedlung), Sammlung: Josef Herweg
Kirmes im Brückerfeld 80er-Jahre, hier mit dem Fahrgeschäft "Ski Lift", Sammlung: Josef Herweg
solche Karussells, hier evtl. im Brückerfeld, gab es seinerzeit auf jeder Kirmes, Datum unbekannt, Sammlung: Josef Herweg


Im Zusammenhang mit der Kirmes fand auch alljährlich das sogenannte "Hahnenköppen"  und Schubkarrenrennen statt - hier Aufnahmen von etwa 1933-35, Sammlung: Josef Herweg
Hahnköppen; man traf sich an der Gastwirtschaft Max Köstner... Sammlung:Josef Herweg
Hierzu ein Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:"...Beim 'Schürreskarrenrennen', es gehörte an dem Tag dazu, ging es darum, in kürzester Zeit ein gestecktes Ziel zu umfahren. Die Zeit wurde gestoppt, dem Sieger winkte ein Preis. Die Fahrweise ließ darauf schließen, daß stat der Karre der Fahrer "'geölt' war."Sammlung:Josef Herweg


Hierzu ein Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:"Kirmes, Montagmorgen 10 Uhr "Hahneköppen", so ist zu lesen. Das war ein Stück Brauchtum, das über Jahrzehnte gepflegt wurde. Einem schon geköpften Hahn, dessen Kopf an alter Stelle angebunden war, musste der Kopf noch einmal abgeschlagen werden. Zu dem Zweck hing der Hahn in einem Korb, aus dem der Kopf wenige Zentimer unten herausschaute. Der Bewerber erhielt zur Erhöhung der "Treffsicherheit" einen Klaren, bekam einen Säbel in die Hand, eine Binde vor die Augen, wurde dreimal herumgedreht und durfte versuchen, mit einem Schlag den Hahn zu köpfen. Wer es schaffte, war 'Hahnenkönig' und wurde gebührend gefeiert. ...""Sieht man die lachenden Gesichter auf dem Bild von 1934, könnte man annehmen, daß alle auf ihre Kosten gekommen sind. Wer war dabei? Hans Heck, Josef Scheidt, Fritz Witte, Josef Elspas, Wilhelm Görres, Willi Krings, Hans Fröhlich, Erich Plücker, Walter Bornefeld, Hans Koch und Anton Dick. Auf den Karren: Benedikt Färber, Willi Steffens, Willi Klünsch, Hermann Hausmann, Karl Arnz, Willi Dörner und der Hahnenkönig Franz Ogoreck"