Ernst Klein: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichte Leichlingen
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'''Einstimmig wählte der Gemeinderat 1902 den Verwaltungssekretär der Regierung in Düsseldorf, Ernst Klein, gebürtiger Ostpreuße, zum Bürgermeister. Schaffung des Stadtwappens, Neubau eines Postgebäudes und die Eindeichung und Regulierung der Wupper mit Brückenbau in der Stadtmitte gehörten zu seinen Initiativen.'''
'''Nachdem die Amtszeit des vorigen Bürgermeisters Dahlhaus 1902 beendet war, wählte der Gemeinderat einstimmig den Verwaltungssekretär der Regierung in Düsseldorf, Ernst Klein, gebürtiger Ostpreuße, zum Bürgermeister.'''


'''Im Jahre 1920 kaufte die Stadt Leichlingen das 1872 erbaute Weyermannsche Haus. Die Verwaltung ließ sich hier nieder und das erste Rathaus von Leichlingen diente fortan als Domizil für die Stadtsparkasse.'''  
'''''Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:'''''


'''Nach Ablauf seiner zweiten Wahlperiode trat Klein in den Ruhestand.'''
'''''"In 24jähriger Amtstätigkeit - er wurde 1914 für weitere 12 Jahre wiedergewählt - setzte er sich auf den verschiedensten Gebieten der Kommunalverwaltung tatkräftig zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger ein. Sein Augenmerk galt besonders dem Straßenbau; so wurden Kirchstraße, Steingraben, Moltke- und Bismarckstraße neu gebaut oder wesentlich verbessert.'''''
 
'''''Die Neubauten der Schulen St. Heribert und Kirchstraße fielen in diese Zeit. Probleme, die mit dem Ersten Weltkrieg entstanden, machten es ihm nicht leicht. Auf dem Gebiet Feuerlöschwesen und Gasversorgung war viel geschehen. Der Bürgermeister übernahm selbst die Führung der Wehr und gründete Löschzüge zei und drei Oberschmitte und Metzholz. Das Wasserleitungsnetz erweiterte er durch den Bau eines Erdbehälters in Ziegwebersberg. Die Verbindung damit war möglich durch die Errichtung der Wasserleitungsbrücke unterhalb Müllerhof. Die Fertigstellung der Wupperdeiche und Regulierung der Wupper hat er seinem Nachfolger überlassen müssen. Ernst Klein starb am 30. März 1947"'''''
 
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[[Datei:Ernst Klein Abschied.jpg|links|mini|600x600px|1926 - Bürgermeister Ernst Klein geht nach 2x12 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand, viele seiner Mitarbeiter, mit denen er jahrelang zusammenarbeitete, läßt er zurück, das Foto soll die Erinnerung festhalten. Sammlung: Josef Herweg    ''Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:''
 
''"...Rund 30 Beamte und Angestellte bewältigten damals die Arbeiten im Rathaus. Mit Zunahme der Bevölkerungszahl stiegen natürlich auch die Aufgaben, so dürfen sich heute, 1984, rund 270 Beamte, Angestellte und Arbeiter die Last teilen.''
 
''Im Bild festgehalten sind: Jäckel, Braun, Krautmacher, Herminghaus, Brocke, Krämer, Rieß, Henkels, Pfleger, Hausmann, Beckmann, Frenzel, Hüschelrath, Vieht, Lauterjung, Krautmacher, Gerhards, Roggendorf, Jakobs, Klude, Braun, Klein, Schüller, Knecht, Katthagen, Hedtheuer, Justus, Pohlig und die zwei Damen, Haas und Herweg.''
 
''Fritz Krämer, Walter Henkels, der 'Bonner Hofchronist', sowie Frau Elisabeth Stöver, geb. Herweg, leben noch und haben ein hohes Alter erreicht.."'']]

Aktuelle Version vom 14. August 2026, 19:05 Uhr

Nachdem die Amtszeit des vorigen Bürgermeisters Dahlhaus 1902 beendet war, wählte der Gemeinderat einstimmig den Verwaltungssekretär der Regierung in Düsseldorf, Ernst Klein, gebürtiger Ostpreuße, zum Bürgermeister.

Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:

"In 24jähriger Amtstätigkeit - er wurde 1914 für weitere 12 Jahre wiedergewählt - setzte er sich auf den verschiedensten Gebieten der Kommunalverwaltung tatkräftig zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger ein. Sein Augenmerk galt besonders dem Straßenbau; so wurden Kirchstraße, Steingraben, Moltke- und Bismarckstraße neu gebaut oder wesentlich verbessert.

Die Neubauten der Schulen St. Heribert und Kirchstraße fielen in diese Zeit. Probleme, die mit dem Ersten Weltkrieg entstanden, machten es ihm nicht leicht. Auf dem Gebiet Feuerlöschwesen und Gasversorgung war viel geschehen. Der Bürgermeister übernahm selbst die Führung der Wehr und gründete Löschzüge zei und drei Oberschmitte und Metzholz. Das Wasserleitungsnetz erweiterte er durch den Bau eines Erdbehälters in Ziegwebersberg. Die Verbindung damit war möglich durch die Errichtung der Wasserleitungsbrücke unterhalb Müllerhof. Die Fertigstellung der Wupperdeiche und Regulierung der Wupper hat er seinem Nachfolger überlassen müssen. Ernst Klein starb am 30. März 1947"

Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:
1926 - Bürgermeister Ernst Klein geht nach 2x12 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand, viele seiner Mitarbeiter, mit denen er jahrelang zusammenarbeitete, läßt er zurück, das Foto soll die Erinnerung festhalten. Sammlung: Josef Herweg Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg: "...Rund 30 Beamte und Angestellte bewältigten damals die Arbeiten im Rathaus. Mit Zunahme der Bevölkerungszahl stiegen natürlich auch die Aufgaben, so dürfen sich heute, 1984, rund 270 Beamte, Angestellte und Arbeiter die Last teilen. Im Bild festgehalten sind: Jäckel, Braun, Krautmacher, Herminghaus, Brocke, Krämer, Rieß, Henkels, Pfleger, Hausmann, Beckmann, Frenzel, Hüschelrath, Vieht, Lauterjung, Krautmacher, Gerhards, Roggendorf, Jakobs, Klude, Braun, Klein, Schüller, Knecht, Katthagen, Hedtheuer, Justus, Pohlig und die zwei Damen, Haas und Herweg. Fritz Krämer, Walter Henkels, der 'Bonner Hofchronist', sowie Frau Elisabeth Stöver, geb. Herweg, leben noch und haben ein hohes Alter erreicht.."