Julius Pohlig: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichte Leichlingen
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"Ein Kämpe der deutschen Technik war Julius Pohlig. Am 17. November 1842 wurde er in Oberschmitte geboren und besuchte als Schüler die zweiklassige Schule Bennert. Der Hang zum Technischen kam nach dem Besuch von Fachschulen und der Arbeit im Bergbau und in der Hüttenindustrie voll zur Geltung. Kaum 30 Jahre alt, widmete er sich dem Bau von Drahtseilbahnen. Die erste Seilbahn errichtete Pohlig im Siegerland. Aber schon bald dehnte sich sein Baugebiet auf den Rheinischen und Luxemburger Raum aus. Mit seinen Transportanlagen eroberte er die ganze Welt. Einmal soll er in allen fünf Erdteilen zugleich 50 Anlagen montiert haben. Nicht nur die kleine 1,2 Kilometer lange Seilbahn von Roderbirken nach Pattscheid, sondern auch die weltbekannte 'Zuckerhutbahn' in Rio war sein Werk.  
"Ein Kämpe der deutschen Technik war Julius Pohlig. Am 17. November 1842 wurde er in Oberschmitte geboren und besuchte als Schüler die zweiklassige Schule Bennert. Der Hang zum Technischen kam nach dem Besuch von Fachschulen und der Arbeit im Bergbau und in der Hüttenindustrie voll zur Geltung. Kaum 30 Jahre alt, widmete er sich dem Bau von Drahtseilbahnen. Die erste Seilbahn errichtete Pohlig im Siegerland. Aber schon bald dehnte sich sein Baugebiet auf den Rheinischen und Luxemburger Raum aus. Mit seinen Transportanlagen eroberte er die ganze Welt. Einmal soll er in allen fünf Erdteilen zugleich 50 Anlagen montiert haben. Nicht nur die kleine 1,2 Kilometer lange Seilbahn von Roderbirken nach Pattscheid, sondern auch die weltbekannte 'Zuckerhutbahn' in Rio war sein Werk.  


Er starb 1916 und wurde auf eigenen Wunsch in seiner Heimatstadt Leichlingen auf dem Friedhof an der Uferstraße beerdigt. Der 'Bergische Geschichts-Verein' befestigte zur 125-Jahrfeier der Stadtwerdung 1981 eine kleine Gedenktafel an seinem Geburtshaus. Seine Grabstätte wird heute vom Leichlinger Heimatverein in Ordnung gehalten."'''
Er starb 1916 und wurde auf eigenen Wunsch in seiner Heimatstadt Leichlingen auf dem Friedhof an der Uferstraße beerdigt. Der 'Bergische Geschichtsverein' befestigte zur 125-Jahrfeier der Stadtwerdung 1981 eine kleine Gedenktafel an seinem Geburtshaus. Seine Grabstätte wird heute vom Leichlinger Heimatverein in Ordnung gehalten."
 




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Version vom 27. August 2026, 08:35 Uhr

Auszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg: "Ein Kämpe der deutschen Technik war Julius Pohlig. Am 17. November 1842 wurde er in Oberschmitte geboren und besuchte als Schüler die zweiklassige Schule Bennert. Der Hang zum Technischen kam nach dem Besuch von Fachschulen und der Arbeit im Bergbau und in der Hüttenindustrie voll zur Geltung. Kaum 30 Jahre alt, widmete er sich dem Bau von Drahtseilbahnen. Die erste Seilbahn errichtete Pohlig im Siegerland. Aber schon bald dehnte sich sein Baugebiet auf den Rheinischen und Luxemburger Raum aus. Mit seinen Transportanlagen eroberte er die ganze Welt. Einmal soll er in allen fünf Erdteilen zugleich 50 Anlagen montiert haben. Nicht nur die kleine 1,2 Kilometer lange Seilbahn von Roderbirken nach Pattscheid, sondern auch die weltbekannte 'Zuckerhutbahn' in Rio war sein Werk.

Er starb 1916 und wurde auf eigenen Wunsch in seiner Heimatstadt Leichlingen auf dem Friedhof an der Uferstraße beerdigt. Der 'Bergische Geschichtsverein' befestigte zur 125-Jahrfeier der Stadtwerdung 1981 eine kleine Gedenktafel an seinem Geburtshaus. Seine Grabstätte wird heute vom Leichlinger Heimatverein in Ordnung gehalten."


Julius Pohlig,1842-1916, Pionier des Drahtseilbahnbaus, Sammlung: Josef Herweg
Gedenktafel für Julius Pohlig an seinem Geburtshaus in Oberschmitte, Sammlung: Josef Herweg