Friedrich Ueberweg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichte Leichlingen
Zur Navigation springenZur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Friedrich Ueberweg''', (1826 bis 1871) Philosoph [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/U/Seiten/FriedrichUeberweg.aspx#seitenanfang] Der bedeutende Philosoph wurde am 22.01.1826 als Sohn des luth. Pfarrers Gottlieb Friedrich Ueberweg in Leichlingen geboren. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters am 9.02.1826 kehrte die junge Mutter vier Monate später mit ihrem Kind in ihr Elternhaus nach Wuppertal-Ronsdorf zurück. (1) Nach d…“
 
Et Kleen (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 10: Zeile 10:


Er bekämpfte den Subjektivismus der Kantschen Philosophie und trat für den Ideal-Realismus Schleiermachers und Trendelenburgs ein, den er vor allem in seinem „System der Logik“ vertrat. Der höchste Gipfel der menschlichen Erkenntnis war für ihn die Idee einer Weltseele. (2)
Er bekämpfte den Subjektivismus der Kantschen Philosophie und trat für den Ideal-Realismus Schleiermachers und Trendelenburgs ein, den er vor allem in seinem „System der Logik“ vertrat. Der höchste Gipfel der menschlichen Erkenntnis war für ihn die Idee einer Weltseele. (2)
Ergänzend zu obigem Text Auszüge aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:
"Haben wir in Julius Pohlig einenLeichlinger von hoher technischer Begabung kennengelernt, so finden wir in Friedrich Ueberweg einen Mann mit überaus hohen philosophischen Fähigkeiten, die international anerkannt sind....
...Als Krönung seines Lebenswerkes muß sein umfangreicher, vier Bände umfassender 'Grundriß der Geschichte der Philosophie' genannt werden, der auch in andere Sprachen übersetzt wurde und Ueberwegs Namen mit der deutschen Philisophie unlösbar verbindet. Der 'Grundriß' gilt bis zum heutigen Tage in der Welt als Standardwerk.
Mit seiner Frau Luise Panzenhangen hatte er vier Kinder. An einer tückischen Krankheit starb er mit nur 46 Jahren am 9. Juni 1873. Von da an haben sich die Spuren der Familie verloren."


Bilder
Bilder

Aktuelle Version vom 27. August 2026, 09:02 Uhr

Friedrich Ueberweg, (1826 bis 1871) Philosoph [1]

Der bedeutende Philosoph wurde am 22.01.1826 als Sohn des luth. Pfarrers Gottlieb Friedrich Ueberweg in Leichlingen geboren.

Nach dem plötzlichen Tod des Vaters am 9.02.1826 kehrte die junge Mutter vier Monate später mit ihrem Kind in ihr Elternhaus nach Wuppertal-Ronsdorf zurück. (1)

Nach dem Besuch der Gymnasien in Düsseldorf und Elberfeld studierte er an den Universitäten in Göttingen und vor allem in Berlin. 1850 wurde er an der Universität Halle promoviert.

Nach Tätigkeiten als Gymnasiallehrer in Dresden, Duisburg und Elberfeld, habilitierte er sich 1852 in Bonn und lehrte dort Philosophie als Privatdozent, bevor er 1862 als außerordentlicher Professor an die Universität Königsberg berufen wurde. 1868 wurde er dort zum ordentlichen Professor ernannt.

Er bekämpfte den Subjektivismus der Kantschen Philosophie und trat für den Ideal-Realismus Schleiermachers und Trendelenburgs ein, den er vor allem in seinem „System der Logik“ vertrat. Der höchste Gipfel der menschlichen Erkenntnis war für ihn die Idee einer Weltseele. (2)


Ergänzend zu obigem Text Auszüge aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:

"Haben wir in Julius Pohlig einenLeichlinger von hoher technischer Begabung kennengelernt, so finden wir in Friedrich Ueberweg einen Mann mit überaus hohen philosophischen Fähigkeiten, die international anerkannt sind....

...Als Krönung seines Lebenswerkes muß sein umfangreicher, vier Bände umfassender 'Grundriß der Geschichte der Philosophie' genannt werden, der auch in andere Sprachen übersetzt wurde und Ueberwegs Namen mit der deutschen Philisophie unlösbar verbindet. Der 'Grundriß' gilt bis zum heutigen Tage in der Welt als Standardwerk.

Mit seiner Frau Luise Panzenhangen hatte er vier Kinder. An einer tückischen Krankheit starb er mit nur 46 Jahren am 9. Juni 1873. Von da an haben sich die Spuren der Familie verloren."


Bilder


Quellen


(1) Volkmar Wittmütz (Köln)

(2) Wikipedia[2]

Bilder: Wolfgang Müller