"..Sonne liegt südlich des Leichlinger Zentrums auf einem niedrigen Höhenzug zwischen dem Weltersbach und dem Murbach, der zugleich die Grenze zu Leverkusen bildet, und ist in zwei benachbarte Siedlungsbereiche aufgeteilt. Am Ort führt die Landesstraße 294 vorbei, die bis zu einer Neutrassierung in den 1960er Jahren durch den Ort führte. Nachbarorte sind Wietsche, Wietschermühle, Balken, Zeit, Junkersholz, Hasensprung, Büschershöfe und Steegershäuschen auf Leichlinger und Neuenkamp auf Leverkusener Stadtgebiet.
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Postkarte der Schankwirtschaft "Zur Sonne" von Robert Stöcker, 1912, Sammlung: Josef HerwegAuszug aus "Kennt ihr sie noch die Leichlinger" von Josef Herweg:"Wer vom Germaniabad in Richtung Witzhelden wandert, entdeckt vor Erreichen der Höhe einen Wegweiser "Zur Sonne". Das Fleckchen Erde mit einem H>of und drei Häusern führt den Namen wohl zu Recht. Hier hat die Sonne von früh bis spät ungehindert Zutritt. Bis zum Ausbau der am Berg dreispurigen Straße ging der Fahrweg unmittelbar am Hof vorbei. Hier konnte man eine Pause einlegen und sich "ein Helles" genehmigen, die Schankwirtschaft "Zur Sonne" lud dazu ein. Zum bäuerlichen Betrieb war es eine kleine Nebeneinnahme und die paar Groschen, wie man zu sagen pflegte, 'gingen gut mit'.Von einem berechtigten Besitzerstolz zeugten die Ansichtskarten, die man dort kaufen konnte. Das große Fachwerkhaus, teils verschiefert, mit massiver Scheune, ein wohlgenährtes Pferd waren ein beachtenswerter Besitz. 1912 entstand das Bild. Es zeigt den damaligen Besitzer Robert Stücker mit Pfeife. Er war unverheiratet, da gelangte der Hof über die Nichte Hedwig, geborene Kron durch Heirat mit August Joest an den neuen Namen "Joest".Auf dem Bild sehen wir links eine Hausangestellte. Dann folgen die Mutter Hedwig mit dem Sohn Karl auf dem Arm, dem Sohn Robert, fünf, und Tochter Emmy, sechs Jahre alt. Ein Melker hält ein störrisches Rind und der Vater August Pferd und Pflug. Der Nachkomme von Robert bewirtschaftet heute den Hof, aber 'ein Helles' gibt es längst nicht mehr."